Wandervorschläge im Hegau

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Rundweg Singen - Hohentwiel - Singen

Ausgangspunkt: Singen, Parkplatz Landesgartenschau, Stadtgarten

Gehzeit: Infomationsstelle am Hohentwiel ¾ Std., zur Karlsbastion ¾ Std. ab der Karlsbastion zur Festung 20 Min., zurück nach Singen 1 ¼ Std.

Einkehr: Auf der Karlsbastion

Gesamtstrecke: ca. 8 km

Höhenunterschied: 250 Meter je Wegstrecke

Der Ausgangspunkt ist die Stadt Singen. Parkplätze stehen an der Aach westlich des Stadtgartens und dem ehemaligen Gelände der Landesgarten schau zur Verfügung.

Vom Bahnhof kann man auch mit dem "Seehaas", der alle halbe Stunde Richtung Engen fährt, an der Haltestelle "Landesgartenschau" aussteigen. Wer es ganz eilig hat, kann mit dem Auto bis zur Gaststätte auf halber Höhe des Berges fahren.

Vom Parkplatz bzw. Haltestelle am Stadtgarten aus folgen wir dem beschilderten Fahrweg, 150 m nach dem Bahnübergang rechts abbiegen (Gasthaus Widerhold).

Am Fusse des Berges, in der Rechtskurve, begehen wir den sogenannten Widerholdweg, der nach ca. 2/3 des Anstieges die Fahrbahn kreuzt. Wir überqueren die Fahrbahn und folgen dem Weg weiter bis zum Hotel.

Gegenüber dem Hohentwiel ist eine Informations-Stelle, wo man Postkarten, Bücher mit der Geschichte des Hohentwiels und vor allem die Eintrittskarten für den Hohentwiel erwerben kann. (Eintrittskarten sind nur hier erhältlich)

Von hier an den Parkplätzen vorbei bei Wegweiser folgen wir bevorzugt dem Vulkanweg zur Karlsbastion. (Der Widerholdweg ist zwar direkter, aber teilweise recht mühsam). Immer der Ausschilderung des Vulkanpfades folgen bis wir kurz vor der Karlsbastion sind. Hier nicht der Beschilderung folgen sonder Richtung Bastion halten. Von hier herrlicher Blick über Singen, Rielasingen, hinüber zum Rosenegg und zum Bodensee. Bei klarer Sicht können wir nun die Allgäuer-, Vorarlberger und die Schweizer Berge bis hin zu den Berner Alpen geniessen.

Von hier aus sind es nun ca. 20 Minuten bis in den oberen Teil der Burg, wo man sich stundenlang verweilen und die Eindrücke und Ausblicke auf sich einwirken lassen kann. In jedem Falle sollte man auch die erhaltenen Gewölbe, den Kirchturm und das Rondell "Augusta" besuchen (s.a. den geschichtlichen Teil).

Für den Rückweg steigen wir wieder ab zur Karlsbastion und steigen von dort über eine überdachte Treppe zum Ten-Brink-Weg hinab und folgen den Südwänden des Hohentwiel bis der Pfad auf einen breiten Weg einmündet. Hier rechts haltend gelangen wir zu den Rebbergen. Auf gutem Wanderweg gelangen wir wieder dahin zurück wo wir den Aufstieg über den Widerholdweg begonnen haben. Hier gelangen wir der Strasse entlang wieder hinab nach Singen zu unserem Ausgangspunkt am Stadtgarten.

Reine Wanderzeit: ca. 3 Stdn.

Anmerkung: vom 01.11. - 30.04. jedes Jahres ist das Begehen des Ten-Brink-Weges durch das Staatliche Liegenschaftsamt Konstanz nicht erlaubt.

Rundweg - Singen - Hohenstoffeln - Singen

Rundweg Singen - Hohenstaufen - Hohenstoffeln - Weiterdingen - Hegaukreuz - Mägdeberg - Singen

Wir beginnen in Singen beim Parkplatz am Stadtgarten und gehen über den Widerholdweg hinauf zum Gasthaus Hohentwiel (wie Aufstieg zum Hohentwiel).

Ab hier folgt man dem Ludwig-Finkh-Weg (durch rot-weisse Rauten markiert), zunächst in westlicher, dann in nördlicher Richtung durch eine Wiesenmulde zum Wald (nach 500 m blau-glebe Markierung) und nach dessen Durchquerung zur Ruine Staufen.

An den Aussiedlerhöfen vorbei kommen wir nach Duchtlingen. In westlicher Richtung verlassen wir den Ort und treffen auf den Freiburg - Bodensee Querweg.

Diesem folgen wir zum Gipfel des Hohenstoffeln. (schöne Sicht zum Hohen Randen und Südschwarzwald).

Absteigend folgen wir dem Waldsträsschen und wandern auf diesem in nördlicher Richtung am Steinbruch vorbei rechts hinunter nach Weiterdingen.

Im Ort begeben wir uns zum Sportplatz. Von hier links abzweigen in einen landwirtschaftlichen Fahrweg. Diesem folgend erreichen wir ein Feldkreuz. Hier biegen wir rechts ab, nach 50 m geradeaus und treffen so wieder auf den Querweg Freiburg-Bodensee.

Diesem folgend kommen wir zum Hegaukreuz auf 661 m Höhe. Von hier herrliche Aussicht.

Nun wandern wir in südöstlicher Richtung auf einem Wiesenpfad hinab zum Waldrand und auf einem schmalen Weg aufwärts bis unter die Ruine des Mägdebergs.

Von hier in wenigen Minuten zur Burgruine, es ist nach dem Hohentwiel die am besten erhaltene Festungsruine im Hegau.

Absteigend Richtung Mühlhausen, bei der Abzweigung recht aufwärts. Dem Weg folgend erreichen wir den Hohenkrähen, dessen Besteigung zwar steil, aber sehr lohnend ist.

Von hier folgen wir dem Querweg in südlicher Richtung bis wir zum Waldparkplatz an der Strasse Singen - Duchtlingen gelangen.

Der Strasse südlich folgend erreichen wir das Naturfreundehaus. Unterhalb des Naturfreundehauses zweigt ein Weg von der Strasse ab der uns wieder an der Aach entlang nach Singen zurück bringt.

Gesamtstrecke: 24 km

Tipp: Man kann die Rundwanderung um 7 km verkürzen, indem man zum Naturfreundehaus fährt und von dort aus die Wanderung beginnt.

Rundweg Singen - Hohenkrähen Singen

Der Ausgangspunkt unserer Wanderung ist wieder die Stadt Singen. Parkplätze sind auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau an der Aach vorhanden.

Wir wandern an der Aach flussaufwärts bis zum Stadtende von wo wir links abbiegend auf der Strasse nach Duchtlingen durch eine Unterführung kommen.

Zunächst ca. 150 m der Strasse folgend kommen wir wieder auf den Wanderweg, der zum Naturfreundehaus führt.

Nach ca. 45 Minuten kommen wir am Naturfreundehaus an das herrlich am Waldesrand gelegen ist und uns evtl. schon zu einer kleinen Rast einlädt.

Von hier aus haben wir einen schönen Blick auf das Friedinger Schlössle, den Radolfzeller See, Singen bis hinüber nach Aach mit der Aachquelle.

Von Naturfreundehaus folgen wir der Strasse ca. 600 m bis zu einem grossen Waldparkplatz.

Von hier aus führt ein Querweg zuerst durch Wald, dann am Waldrand entlang auf ziemlich gleichbleibender Höhe zum Burghof des Hohenkrähen. (ca. 30 min. vom Waldparkplatz aus).

Von hier steil auf steinigem, schmalem und teilweise schlecht befestigtem Pfad zum Gipfel des Hohenkrähen (kann bei Nässe unangenehm werden).

Von hier oben haben wir einen herrlichen Rundumblick auf Hohentwiel, das Städtchen Aach, das Hegaukreuz, Mägdeberg, Hohenstoffeln und den Hohen Randen.

Für den Rückweg kann man denselben Weg nehmen und evtuell am Naturfreundehaus einen Bus nach Singen nehmen.

Oder man steigt den Weg gegenüber dem Naturfreundehaus hinunter, von wo wir wieder zurück zur Unterführung gelangen. Von hier aus an der Aach entlang wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Anmerkung: Am Hohenkrähen gibt es keine Bewirtung und wer den ganzen Weg begeht, ist doch 5-6 Stdn. unterwegs. Man denke also an Getränke und etwas zu Essen.